HSG Rhumetal 2 – MTV Geismar 2

Bericht des Heimspiels vom 16.04.2023


Es geschah zu einer Zeit als Ostern vorbei war und es tagelang regnete im grünenden Lande Rhumetal zwischen Leine, Harz und Eichsfeld, als Brandt-Lars Muckel, erster seines Namens, ein seltsames Gefühl verspürte. Er horchte in sich und stellte eine heillose Langeweile fest, die sein rastloses Gemüt bedrückte. Nun war es sein Knappe und treuer Gefährte Achim, aus dem Hause Günthers, der Gillersheimer war, die Stimmungen seines Herren zu deuten. Er sprach: „Lasset Herr Brandt-Lars Muckel zu Katelberg wieder Spiele austragen. Euer Hocherlaucht habet an Athletik, Kampf und sportlichem Eifer doch stets Gefallen gefunden!“
Der Brandt-Lars war von der Idee überwältigt. Viel zu lange hatte er dem Schauspiel des Handballs schon nicht mehr beiwohnen und seinen hochherrschaftlichen Senf dazugeben können. Drum war es der zweite Ostersonntag, Weißer Sonntag genannt, an dem er seine Mannen wieder zusammenrief zu kämpfen, spielen und siegen in den Hallen des Burgbergs zu Katlenburg.
Nun begab es sich zu jenem Tage, dass eine Bande Geismaraner einem gegenseitigen Kräftemessen wohlgesonnen waren. Sieben von ihnen gegen sieben der unseren, vierzehn an der Zahl waren auserkoren, die sportliche Tat auf dem Feld zu beginnen. Einer auf jeder Seite im Tor, um das Netz vor Berührungen durch das Spielgerät zu schützen. Die anderen Zwölf auf voller Breite verteilt, zu rennen, passen, springen und werfen, auf dass das Netz der anderen berühret werde. Knappe Achim schrieb das Geschehen sorgfältig mit und stellte bald fest, dass es gut war, was die Mannen aus dem Rhumetal da machten. Motivierend schallten die Rufe vom Brandt-Lars und seiner Reserve durch die Spielstätte, um ihre Mitstreiter voranzutreiben.
Besonders bejubelt wurde Hüter Oliver, welcher sich den Weißen Sonntag zu Herzen nahm und mit weißer Weste vom Platz zu gehen gedachte. Es sollte ihm nicht zur Gänze gelingen, doch fanden die Gäste bei dieser Macht zwischen den Pfosten lange kein Glück. So kam es, dass die Bande Geismaraner in kürzester Frühe des Kräftemessens überdrüssig waren. Sie sollten trotzdem gerecht und sportlich bleiben und bis zum letzten Pfiff am Wettbewerb teilnehmen, welchen die Mannen des Rhumetals für sich entschieden. Ein jeder von ihnen ward erfolgreich notiert auf des Knappen Achims Toreliste.
So bereiten sie sich nun erhobenen Hauptes vor für die nächste Partie zu kämpfen und zu siegen gegen des Staffels Erstplatzierten, den Betagtentrupp aus Duderstadt.
Ein besonderer Dank soll an dieser Stelle an Kaufmann Sascha zu Suterode erfolgen, welcher als Förderer der neuen sportlichen Mannschaftskluft mit gemeinsamen Portrait vor Beginn des Wettkampfs in die ewigen Mannschaftsannalen aufgenommen wurde.
Endstand 34:20 (17:7)

gez. Louis Hesse

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