Es soll nicht sein – Weitere knappe Niederlagen der Crocodiles

Es läuft weiter nicht rund bei den Crocodiles. Nach den zuletzt bitteren Niederlagen zu Hause gegen Braunschweig und auswärts in Rosdorf, stehen nun zwei weitere Pleiten in den Auswärtsspielen gegen Geismar und den Northeimer HC II. Der besonders bittere Beigeschmack: Jedes Spiel verlor man mit nur einem Tor Unterschied.

Man kann natürlich auch von viel Pech sprechen, wenn man bei insgesamt sechs Niederlagen fünf davon knapp mit einem Tor Unterschied erleidet. Allerdings läuft es auch spielerisch nicht mehr so, wie man es im vorherigen Saisonverlauf gezeigt hat. Das bisherige Prunkstück, die Deckung, wackelt seit mehreren spielen gewaltig. Die daraus resultierenden leichten Tore durch Gegenstöße fehlen und können den bisher auch fehleranfälligen Angriff nicht immer kompensieren. Im Positionsspiel und vor allem in der zweiten Welle kommt es durch wachsende Verunsicherung zu krassen technischen Fehlern, die den Gegner zu leichten Toren einladen. Was bleibt, ist eine ordentliche kämpferische Leistung, die einen Sieg zumindest möglich gemacht hätte. Trotzdem bleibt festzuhalten, dass alle Niederlagen trotz der knappen Ergebnisse verdient ausfallen.

Sicherlich kann man in den schweren Auswärtsspielen in Geismar, Rosdorf und Northeim gegen starke Gegner verlieren, auch gegen das Spitzenteam aus Braunschweig geht eine Niederlage in Ordnung. Allerdings ist die Summe der Ergebnisse dann zu viel für den eigenen Anspruch.

Die Meisterschaft ist damit endgültig abgehakt, selbst ein möglicher zweiter Platz ist nun nicht mehr in eigener Hand. In den verbleibenden drei Spielen geht es nun darum wieder in das eigene Spiel zu finden, das Selbstverständnis zurückzugewinnen und einfach mal geilen Handball zu spielen.

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